Intimität und Grenzen

Jeder Mensch wünscht sich Intimität auf verschiedenen Ebenen. Eine Intimität, in der Nähe und Vertrautheit, Hingabe und Öffnung möglich sind, so dass die Liebe ein Fest wird.

In der Verliebtheit ist es ein Leichtes, die Partnerin/den Partner mit Respekt zu behandeln und feinfühlig mit Grenzen umzugehen. Früher oder später treten in jeder Beziehung – ob Partnerschaft, Freundschaft oder unter Kollegen – Grenzverletzungen auf. Eine vorher vertraute Intimität und Nähe wird zerstört. Projektionen und Erwartungen verstricken sich. Als Reaktion gibt es Beschuldigung, Rebellion oder Rückzug. Das Hauptfeld, in dem sich die Reaktion abspielt und in der sich die Gefühle entladen, ist meist die sexuelle Begegnung. So kommt es beispielsweise zur direkten oder indirekten Verweigerung, zur Suche nach anderen sexuellen Partnern oder auch körperliche Intimität ohne seelische Komponente.

Manchmal „trampeln wir auch selbst durch den Garten“ und wundern uns, warum der andere so distanziert ist. Oder wir suchen intellektuelle Gründe für unser eigenes Verhalten, erkennen aber die Wurzel nicht. So geht die eine oder andere Freundschaft/Liebe dahin und die Enttäuschung im Topf der Erfahrungen wird größer.

Ob Intimität sich tatsächlich ausbreiten kann, hängt sehr davon ab, wie wir auf sanfte und vertrauensvolle Art Grenzen setzen können. Wir alle geben unser Bestes, um Liebe in unserem Leben zu verwirklichen. Dabei ist ausschlaggebend, wie offen wir bleiben und wie gut wir uns mitteilen können – vor allem, wenn wir uns respektlos behandelt fühlen, aber auch, um eigene Wünsche und Bedürfnisse zu äußern. Je mehr wir uns heilen, desto leichter fällt es uns, ohne Umschweife zu sagen, wie es uns geht.

Wir arbeiten behutsam daran, das Vertrauen und den Mut hervorzubringen, uns dem anderen mitzuteilen. Die Empfindsamkeit zu stärken, so dass sich der Körper entspannt. So erwächst echte Kraft, die es erlaubt, mit unserer Empfindsamkeit und Verletztheit gleichermaßen in Kontakt zu sein.

Im Seminar nähern wir uns dem Thema auf unterschiedliche Weise, zum Beispiel mit

  • geführten Meditationen
  • fein-subtilen Techniken aus dem Tantra
  • Innerer-Kind-Arbeit
  • Berührung
  • Partneryoga und körpertherapeutischen Elementen

Es ist deshalb immer eine große Freude und Befreiung, Selbstwert und Selbstachtung zurück zu gewinnen, um mehr Tiefe und Intimität zulassen zu können.

Seminardaten und Anmeldung

Leitung Ilka Stoedtner
Termin 5. bis 7. März 2021
Dauer Freitag, 20 Uhr, (Abendessen: 18.30 Uhr), bis Sonntag, 14 Uhr
Seminarort ZeGG, Bad Belzig (in der Nähe von Berlin)
Kosten 285 €
Unterkunft Unterkunft inkl. vegetarische Vollpension und Kurtaxe pro Person:
Mehrbettzimmer: 113 €
Doppelzimmer: 145 €
Einzelzimmer: 161 €
Bitte die Zimmerreservierung selbst vornehmen (eine frühe Buchung ist vorteilhaft): ZeGG-Online-Zimmerbuchung >
Hinweis: Essen und Unterkunft sind üblicherweise Bestandteile des Seminars. Bei Sonderwünschen (separate Unterkunft, eigenes Essen etc.) bitten wir um eine frühzeitige Kontaktaufnahme , damit wir im Vorfeld eine Lösung finden.
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